
Düppelstrasse – 08.08.2026
Heute war unglaublich viel los. Wir haben bei unserem Einsatz in der Düppelstraße einige neue Menschen kennengelernt – Menschen mit schweren Erkrankungen, Menschen mit starken psychischen Auffälligkeiten, und Menschen mit so heftigen Wunden, dass unser Verbandsmaterial nur so wegging.
Auch unsere altbekannten Patienten forderten uns.
Eine Patientin wurde von uns ins Krankenhaus eingewiesen. Es besteht leider die große Gefahr, dass sie ein Bein verlieren wird.
Wir haben heute praktisch wie am Fließband gearbeitet. Und trotzdem war die Stimmung gut, und wir haben uns bemüht, jedem Menschen genügend Zeit und Aufmerksamkeit zu widmen.
Tage wie dieser machen uns einmal mehr deutlich, wie wichtig unsere Arbeit ist.
Ganz besonders bedanken wir uns bei Eliana, einer jungen Medizinstudentin aus Peru, und ihrer Begleitung Liborius. Sie haben uns heute tatkräftig unterstützt und konnten einen guten Einblick in unsere Arbeit bekommen. Wer weiß, vielleicht gibt es in ein paar Jahren auch in Peru eine Art Arztmobil?
Wir gehen müde nach Hause. Aber auch zufrieden, dass wir wieder ein bisschen helfen konnten.
Heute haben gearbeitet: Andrea, Lene, Eliana, Liborius, Julia, Levke
