
Düppelstrasse- 19.09.26
Gestern standen wir mit dem ArztMobil Hamburg in der Düppelstraße in Altona.
Es war leicht regnerisch, die Sonne ließ sich nicht blicken – und trotzdem war wieder viel Dankbarkeit zu spüren. Wir haben ganz unterschiedliche Menschen versorgt, darunter auch mehrere komplexe Wundfälle.
In vielen Gesprächen ging es um die Zukunft der Suchthilfe in Hamburg. Einige Menschen haben große Angst, vertraute Anlaufstellen zu verlieren. Sie fragen sich, wo sie zukünftig Unterstützung erhalten, wo sie sich aufhalten dürfen und was passiert, wenn wichtige Hilfsprojekte schließen oder nicht mehr ausreichend finanziert werden.
Gerade Menschen, die ohnehin in einer unsicheren Lebenssituation leben, brauchen verlässliche Strukturen, medizinische Versorgung und Orte, an denen sie angenommen und nicht weiter verdrängt werden.
Für uns zählt der Mensch: zuhören, Wunden versorgen, Orientierung geben und nicht wegsehen. Auch an einem grauen und regnerischen Tag merkt man, wie viel Dankbarkeit zurückkommt.
Im Dienst waren Julia, Jens, Lars, Christian und Mendaugas.
