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Reeperbahn- 10.05.2026

Reeperbahn, Hamburg. Ein paar 100 Meter nebenan wird der 837. Hafengeburtstag gefeiert. Aber wo das Leben tobt, gibt es auch die Schattenseiten. Unser Einsatz heute hat wieder gezeigt, wie wichtig unsere Arbeit ist. Die Notwendigkeit an medizinischer Hilfe ist riesig.

Und dann ist heute auch noch Muttertag – ein Tag, den viele mit ihren Müttern verbringen.
Aber was ist, wenn man kein Zuhause hat, keine Familie, die einen in den Arm nimmt?
Auch an solchen Tagen macht das Leben auf der Straße keine Pause. Im Gegenteil, die Einsamkeit ist oft noch spürbarer.
Unser Team war heute vor Ort, um nicht nur Wunden zu versorgen, sondern auch ein wenig „Wärme“ zu verteilen. Ein Lächeln, ein heißer Tee, ein offenes Ohr, eine Umarmung – manchmal mindestens genauso wichtig wie Medizin.

Hinter jedem Gesicht auf der Straße steckt eine Geschichte – und oft ein großer Bedarf an medizinischer und menschlicher Hilfe. Heute haben wir Wunden versorgt, Infekte behandelt und vor allem: zugehört. Die Dankbarkeit, die uns dafür entgegengebracht wird, ist unbeschreiblich.
Nasse und schmutzige Kleidung, fehlende Sanitäranlagen, chronische Erkrankungen, Alkohol- und Drogensucht – das Leben auf der Straße ist täglich ein Kampf, den wir jedes Wochenende seit 9 Jahren versuchen, etwas erträglicher zu machen.

Danke an alle aus unserem Team, Unterstützer und Spender, ohne all die unsere Arbeit nicht möglich wäre.

Wie immer Sonntags, bei unseren Einsätzen auf der Reeperbahn, waren auch die Elmshorner Suppenhühner wieder an unserer Seite.
Während im ArztMobil Wunden versorgt und Erkältungen behandelt wurden, verteilten Uta und Tajana aus unserem Team draußen viel Obst, Schokobrötchen und frisch geschmierte Brote neben den Suppenhühnern, die wieder viele verschiedene warme Gerichte für heute gekocht hatten.

Heute waren Jan, Toni, Fabiola und Mirja im Einsatz

💕 Danke auch an alle Mamas da draußen 💕