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Reeperbahn und Hafenstrasse – 01.02.2026

Das war einer der eisigsten Einsätze heute seit vielen Wintern auf der Reeperbahn.
Uns ist tatsächlich der Tee, den wir verteilen, in den Bechern eingefroren.

Wir hatten Patienten, die wir komplett entkleidet haben und mit Thermowäsche und Wärmepflastern versehen mussten, um die Körpertemperatur wieder hoch zu bekommen. Zum Glück hatten wir für sie auch ausnahmsweise, wegen der extremen Temperaturen, Winterjacken dabei.
Und viele Schlafsäcke und Isomatten wurden auch sehr dankbar entgegen genommen.
Die gefühlte Temperatur lag heute bei -15’C und stellte auch uns vor dem ArztMobil vor heftige Herausforderungen.

Wir hatten einiges zu tun und haben viele Wunden und Seelen versorgt.

Manchmal hilft eine Umarmung, .nicht nur gegen die Kälte.

Im Team der Verteilung waren wieder Uta und Andrea. Im und vor dem ArztMobil waren heute Tom, Jan, Mimi und Mirja im Einsatz.

Wir sitzen inzwischen wieder alle zu Hause im Warmen und fragen uns, wie so oft: „Wie kann ein Mensch dieses Leben auf der Straße nur aushalten?“